Feldflugplatz Löpten des Jagdgeschwader 7
Der Start- und Kontrollpunkt |
Das Nah-Funkfeuer |
| Bunkertypen | : | FB-3, Monolith |
| Etagen | : | 1 |
| Zustand | : | schlecht |
| Bildergalerie 1 | : | Feldflugplatz Löpten des Jagdgeschwader 7 - Flugplatz |
| Bildergalerie 2 | : | Feldflugplatz Löpten des Jagdgeschwader 7 - Funkfeuer |
Bei dem kleinen Örtchen Löpten nahe Groß Köris befand sich ein Feldflugplatz der NVA. Dieser wurde schon zu Wehrmachtzeiten als Flugfeld genutzt,
zu DDR Zeiten dann dem Jagdgeschwader 7 zugeteilt.
Die 2350m lange und 37,5m breite Start -und Landebahn (SLB) war unbefestigt, nur die Aufsetzpunkte waren asphaltiert, ebenso auch die Ringrollbahn. An dieser befand sich auch der Start -und Kommandopunkt, eine Konstruktion aus einem kleinen quadratischen Monolithen mit aufgesetztem "Tower" und einem anschließenden Fertigteilbunker Typ FB-3.
Weitere FB-3 befanden sich entlang der gesamten Rollbahn verteilt, ein monolithischer Lagerbunker etwas abseits des Flugfeldes diente als Gefechtsstand im Ernstfall.
Funkfeuer existierten nur in Hauptlanderichtung in 500m und 4000m Entfernung. Der letzte offizielle Betrieb auf dem Flugplatz fand 2007 im Rahmen von Dreharbeiten zu einem Weltkriegs Film statt, hierzu wurde die gesamte SLB extra wieder in Stand gesetzt und die Zufahrt zum Objekt neu geschottert.
Der gesamte Flugplatz präsentiert sich heute verwahrlost und ist für jedermann zugänglich, die Unterkunftszone wurde vollständig abgerissen, die FB-3 wurden von Schrottis um ihr gesamtes Metall beraubt. Der separat eingezäunte Gefechtsstand wird von einem Entsorgungsunternehmen genutzt und ist auch heute noch sehr gut gesichert. Das Fernfunkfeuer wird als illegale Sondermüllkippe genutzt.

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